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Selbstvermarktung eines Fotografen

Du bist auch Fotograf und überlegst wie du dich oder deine Bilder am besten vermarkten sollst? Marketing ist immer ein wichtiges Mittel zum Zweck. Und das Ziel eines Fotografen ist meist die Vermarktung seiner eigenen Bilder, um neue Fotoaufträge an Land zu ziehen oder um einfach Meinungen & Feedback von Gleichgesinnten zu erhalten. Dies schaffst du nur, wenn die Bilder auch irgendwo für die Öffentlichkeit verfügbar sind. Hierfür gibt es viele Wege und einige davon möchte ich hier gerne aufzeigen.

Selbstvermarktung auf der eigenen Website

Deine Bilder sollten nicht auf der externen Festplatte versauern. Präsentiere sie! Und das am besten auf deiner eigenen Website, wo du die volle Kontrolle hast. Heutzutage ist es relativ einfach sich eine eigene Website zu basteln. Dafür brauchst du keine Programmier- oder HTML-Kenntnisse und du musst auch keine Web-Agentur dafür beauftragen.

Homepage-Baukästen für Fotografen

Homepage-Baukästen bieten dir alle Funktionen, die du brauchst. Einige empfehlenswerte sind z. B.:

Jimdo und Wix Themes für Fotografen
Beispiele für Jimdo und Wix Themes für Fotografen
(Quelle: gudthemes.com und wix.com)

Mit WordPress Blogbeiträge schreiben

Besonders beliebt durch seine Anpassbarkeit ist das Blog-System WordPress. Hier kannst du aus verschiedenen kostenfreien, sowie auch kostenpflichtigen Themes wählen. So kannst du nicht nur deine Fotografien präsentieren, sondern auch Beiträge zu den Stories hinter deinen Bildern schreiben und den Leser bspw. an deiner kreativen Ideenfindung teilhaben lassen.

Wordpress Theme für Fotografen
WordPress Theme für Fotografen
(Quelle: digital-fotografie.us)

Koken – Das CMS für Fotografen

Ich persönlich schwöre auf das Content Management System Koken, welches ein speziell für Fotografen entwickeltes System darstellt und welches ich selbst unter bergfolio.de auch verwende. Die Verwaltungsoberfläche ist sehr stark an den Bedürfnissen von Fotografen orientiert. So könnt ihr euch alle Bilder in einem von euch definierten Webalbum übersichtlich anzeigen lassen und passende Infoboxen zeigen euch die wichtigsten Bildinformationen wie ISO, Blendenzahl, Belichtungszeit, Copyright-Informationen und vieles mehr an. Spezielle Plugins versehen mit einem Klick alle eure Bilder mit einem Wasserzeichen. Ein anderes integriert ein Schutzsystem, sodass es dem Besucher eurer Seite erschwert wird eure Bilder einfach zu kopieren und anderweitig zu verwenden. Ein paar der Themes sind kostenlos, andere wiederum sind käuflich erwerbbar. Für den Anfang reichen die Gratis-Themes aber völlig aus und ihr habt im Handumdrehen eine schicke Portfolio-Website!

Screenshot des Content Management Systems Koken
Koken – Das Content Management System für Fotografen (Quelle: koken.me)

Seine Bilder auf Foto-Communities veröffentlichen

Die Pflege einer eigenen Website benötigt natürlich Zeit und teilweise auch Geduld. Wenn du dir noch unsicher bist, dann gibt es auch andere Möglichkeiten, um deine Bilder zu präsentieren.

Versuche es einmal mit Foto-Communities. Hier kannst du deine Bilder je nach Seite kostenfrei, kostenpflichtig oder mit deinem Wasserzeichen anbieten. Das ist ein guter erster Schritt, um auf dich und deine Fotografien aufmerksam zu machen und Feedback von Außenstehenden einzuholen. Solche Foto-Communities sind bspw.:

Selbstvermarktung über soziale Netzwerke

Und natürlich solltest du auch auf den bekannten sozialen Netzwerken vertreten sein. Zum einen kannst du hier ganz einfach deine Bilder verbreiten und viele Menschen damit erreichen. Zum anderen stellt Social Media auch einen einfachen Weg der Kontaktaufnahme dar. Besonders die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram und Pinterest sollten für dich als Fotograf wichtig sein. Facebook ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Netzwerk. Hier kannst du eine enorm große Reichweite aufbauen. Instagram und Pinterest sind sogenannte soziale Bildernetzwerke und eignen sich daher besonders gut für Fotografen. Um einen kleine Inspiration über mögliche Inhalte zu geben, könnt ihr auch mal bei meinen Accounts vorbei schauen:

  1. Facebook: Bergfolio – Fotografien von Christian Berg
  2. Instagram: bergfolio.photography
  3. Pinterest: Bergfolio

5 Gründe wieso du jetzt eine Website brauchst

Bist du immer noch nicht ganz überzeugt? Hier sind noch einmal 5 Gründe wieso du eine eigene Website haben solltest:

  • Du kannst dein gesamtes Portfolio anbieten und das in den Kategorien, die du dafür am sinnvollsten findest.
  • Du schaffst Referenzen. User können deine Bilder verlinken, auf deine Seite weiterleiten und so potenzielle Neukunden generieren.
  • Du bist auffindbar und zwar so wie du willst! Heutzutage kommt man an einer eigenen Website nur schwer vorbei. Jedes bekannte Unternehmen hat eins und bereits Jobsuchende erstellen ihre eigene Bewerbungs-Plattform, um sich dem Arbeitgeber im besten Licht zu präsentieren. Auf deiner Website kannst du dich von deiner besten Seite zeigen und du kannst ganz einfach auf deine Arbeiten verweisen.
  • Erschaffe deine eigene Marke. Schonmal was von Personal-Branding gehört? Indem du um dich herum eine Marke kreierst, die ihren ganz eigenen Wiedererkennungswert hat, schaffst du es, dich in den Köpfen der Menschen zu etablieren. Wenn es dann das nächste Mal heißt „Oh wir brauchen einen Fotografen für unsere Hochzeit“ – dann werden die Menschen dich, dein Logo und deine Bilder vor Augen haben.
  • Passend zum vorhergehenden Punkt: erschaffe deinen eigenen USP – deinen Unique Selling Point! Was kannst du besonders gut? Ist es Portrait-Fotografie oder bestimmte Fototechniken? Dann stelle das auf deiner Website hervor, indem du bspw. eine dynamische Landing-Page kreierst, die durch einen Slider deine besten Fotografien zeigt.

Wie so eine eigene Fotografie-Website aussehen kann, siehst du unter

WWW.BERGFOLIO.DE

 

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